Zitronenöl und Kalamata Oliven

Anita Printz war unterweg auf der griechischen Halbinsel Peloponnes

Die Geschäftsführerin von ANAVEDA hat dort eine der letzten traditionellen Steinmühlen Griechenlands – die Ölmühle MOREA – besichtigt und sich einen Einblick in die althergebrachte Herstellung der Produkte verschafft. „Die liebevolle Verarbeitung der Zutaten schmeckt man“, sagte sie begeistert nach ihrem Besuch. Auch die nachhaltige Philosophie der schwäbischen Betreiber, die schon lange in der Mani leben und arbeiten, hat es ihr angetan.

Die wilde Mani, das sind vor allem steinige und mit Terrassen durchbrochene Hänge, auf denen Olivenbäume wachsen. Sie prägen das Landschaftsbild, zusammen mit Kräutern, Sträuchern und dem nahen Meer. Schon seit der Antike wird hier Olivenöl produziert. Die Olivenernte ist harte Handarbeit, die mit Stöcken, Kämmen oder schonenden elektrischen Erntehelfern erfolgt. Es kann nur kleines Gerät eingesetzt werden, denn die Parzellen sind für größere Erntemaschinen zu unwegsam oder zu steil.

Die Ernte beginnt im November und endet im Februar. Geerntet wird täglich, die Steinmühle läuft fast rund um die Uhr. Die Oliven müssen so frisch wie möglich verarbeitet werden, damit der Säuregehalt des Öls niedrig bleibt – ein Qualitätsmerkmal.

Die Oliven werden von Blättern getrennt, gewaschen und dann von den Mühlsteinen zermahlen. Ihr Brei wird auf Matten aufgebracht und solange gepresst, bis Olivensaft herausläuft. In einem letzten Schritt trennt eine Zentrifuge das Öl von wässrigen Bestandteilen. Leuchtend grünes Olivenöl fließt in einen Edelstahlbehälter, aus dem es dann weiter abgefüllt wird.

Auch die Arbeitsgänge Abfüllen, Etikettieren und Verpacken erfolgen bei MOREA in Handarbeit. Eine weitreichende, wichtige Entscheidung: Sie erhält Arbeitskräfte in der Region, geht aber auch zu Lasten der Wirtschaftlichkeit. Daher können die MOREA-Produkte nicht zum üblichen Marktpreis an den Großhandel verkauft werden, stattdessen werden sie im Mühlenladen vor Ort und über einen Onlineshop vermarktet.

„Gute Konzepte und Nachhaltigkeit muss man stärken“, findet Anita Printz, daher bezieht auch die Firma ANAVEDA die wohlschmeckenden Produkte von MOREA und verarbeitet diese. Unser Tipp: das köstliche Orangenöl. Das Besondere an ihm ist, dass die Orangen gemeinsam mit den Oliven verarbeitet werden (Andere Herstellern aromatisieren das Öl lediglich nachträglich). Dadurch entsteht ein Orangenöl in wirklich außergewöhnlicher Qualität und mit einer sehr feinen Note.

Habt ihr Lust auf die Produkte bekommen? Möchtet ihr das nachhaltige Konzept unterstützen? Hier geht’s zum Shop von MOREA

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